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Kärcher Hochdruckreiniger K4 Full Control Home Test

224,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 16. Juli 2018 16:31
Hersteller
Druck130 bar
Max. Fördermenge420 l/h
Anschlussleistung1800 W
Schlauchlänge6 m
Terrasenreiniger
Abmessung30,5 x 39,7 x 58,4 cm
Gewicht11 Kg

Gesamtbewertung

78.33%

Reinigungsleistung:
80%
Materialien/Verarbeitung:
60%
Handhabung/Bedienung:
95%

Testbericht

Kärcher ist einer der bekanntesten Hersteller für Hochdruckreiniger und hat jede Menge zufriedene Kunden. Sie bieten Produkten in allen Preisklassen an. Wir haben uns heute mal den Kärcher K4 der mittleren Preisklasse angeschaut und ausführlich getestet. Auf dem Blatt macht er einen ganz guten Eindruck. Ob der Kärcher K4 in der Praxis genau so gut ist, erfahrt ihr im folgenden Testbericht


Video:


Lieferumfang

  • Kärcher K4 Hochdruckreiniger
  • Hochdruckpistole
  • Vario Power Jet Strahlrohr
  • Dreckfräser
  • Strahlrohrverlängerung
  • Flächenreiniger T 350
  • Steinreiniger (Reinigungsmittel)

[Kärcher K4 Test - Lieferumfang]

Je nach dem welche Produktvariation man vom Kärcher K4 nimmt, kann es zu einem unterschiedlichem Lieferumfang kommen. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Artikel.


Erster Eindruck

Der K4 ist natürlich wie man es von Kärcher gewohnt ist knall gelb. Er hat eine Größe von 30,5 x 39,7 x 58,4 cm und ein Gewicht von 11 Kg. Alles in allem ist er recht kompakt und die 11 Kg Gewicht sind eigentlich schon mal ein gutes Indiz dafür, dass nicht die billigsten Materialien verbaut worden sind. Auf den ersten Blick macht der Kärcher K4 einen sehr hochwertigen Eindruck.

[Kärcher K4 Test - seitliche Ansicht]
[Kärcher K4 Test - Frontalansicht 1]

An der Rückseite des Hochdruckreinigers befindet sich eine Halterung für das Stromkabel und den Hochdruckschlauch, sowie ein kleines Netz in dem man kleine Dinge wie das Reinigungsmittel verstauen kann. Die Halterung ermöglicht eine ordentliche und platzsparende Verstauung der Kabel. Des Weiteren gibt es noch den Anschluss für das Reinigungsmittel und einen ausziehbaren Teleskobgriff an der Oberseite des Hochdruckreinigers.

An der Vorderseite des Kärcher K4 befinden sich die Anschlüsse für das Wasser und den Hochdruckschlauch welcher den Hochdruckreiniger mit der Pistole verbindet. Des Weiteren befinden sich dort der An- bzw. Ausschalter und eine Halterung für die Hochdruckpistole, welche für kleinere Pausen ganz geschickt ist. An der Hochdruckpistole befindet sich auch noch eine LED, welche einem immer die aktuelle Druckstufe anzeigt mit der man reinigt.

[Kärcher K4 Test - Rückansicht]
[Kärcher K4 Test - Frontalansicht 2]

Insgesamt macht er einen äußerst modernen Eindruck und man kann schnell erkennen, dass es sich um einen Kärcher Hochdruckreiniger handelt.


Material und Verarbeitung

Das Gehäuse des K4 ist aus Plastik was normal ist. Der relevante Teil sind die Materialien die für die Pumpe und die Kolben verwendet werden. Wir konnten weder in den Anleitungen noch im Internet eine brauchbare Informationen zu den verbauten Materialien finden können.

Erst nach dem wir beim Kunden Support anfragten, haben wir mehr erfahren, dass für die Pumpe glasfaserverstärkter Kunststoff benutzt wird. Dennoch ist der Kärcher K4 sehr gut verarbeitet. Die Hochdruckpistole und die Strahlrohre sind ebenfalls aus Kunststoff gefertigt.

Durch das Gewicht hatte man den Eindruck, dass bessere Materialien verbaut sind. Wir waren erstaunt, dass schlussendlich nur glasfaserverstärkter Kunststoff verbaut wurde. Bei einem Preis von ca. 220 Euro kann man zwar keine Messing Pumpe erwarten, aber eine Pumpe aus Aluminium hätte es bei dem Preis sein können. Dennoch macht der Kärcher einen guten und stabilen Eindruck. Wer aber seinen Hochdruckreiniger häufiger benutzen möchte, sollte einen Hochdruckreiniger mit einer besseren Pumpe greifen.


Handhabung und Bedienung

Nach dem Auspacken muss man noch ein paar Kleinigkeiten erledigen bevor man den Hochdruckreiniger in Betrieb nehmen kann. So muss man unter anderem  die Halterung für die Strahlrohre und ein Netz für kleine Gegenstände montieren. Dies war aber sehr einfach und wurde auch in einer kleinen Anleitung nochmals erklärt. Alles in allem dauerte dies ca. 5 Minuten.

Um nun mit dem Reinigen beginnen zu können mussten wir nur noch das Stromkabel in die Steckdose einstecken, den Hochdruckreiniger an das Wasser anschließen und den Hochdruckschlauch mit der Hochdruckpistole verbinden. Natürlich muss man noch ein Strahlrohr an die Pistole montieren. Nachdem wir dies in wenigen Minuten erledigt hatten, konnte wir den Kärcher K4 anschalten. Dieser lässt dann kurz die Pumpe anlaufen und baut den Betriebsdruck auf. Vor allem durch das Quick Connect System ist es sehr einfach den Hochdruckreiniger in Betrieb zu nehmen.

[Kärcher K4 Test Wasseranschluss]
[Kärcher K4 Test Anschalter]
[Kärcher K4 Test Hochdruckschlauch]
[Kärcher K4 Test Strahlrohr]

Die LED die einem während dem Reinigen auf der Hochdruckpistole die Druckstufe anzeigt ist eine interessante Funktion. Klar man kann die Druckstufe auch gut am heraustretenden Wasser erkennen, aber die LED-Anzeige macht es einem ein bisschen leichter und ist außerdem ein cooles Gimmick. Schade ist nur, dass man nicht die Druckstufe an der Hochdruckpistole ändern kann. Dies geht erst mit den besseren Modellen der Kärcher Reihe. Damit die LED-Anzeige auch funktioniert, muss man Batterien in ein Fach an der Hochdruckpistole einlegen, welches man durch einen Mechanismus öffnen kann.

[Kärcher K4 Test - Hochdruckpistole LED-Anzeige]
[Kärcher K4 Test - Hochdruckpistole Batteriefach]

Angenehm fanden wir das Vario Power Jet Strahlrohr, mit welchem man direkt zwischen den Druckstufen wechseln kann. Dies ist zum Beispiel beim Auto waschen oder beim Gartenmöbel reinigen hilfreich, wenn man noch nicht genau weiß mit welchem Druck man arbeiten soll. Eine weitere nette Funktion ist der ausziehbare Teleskobgriff. Er ermöglicht einem den einfach Transport über längere Strecken.

 

Neben dem reinigen mit Wasser bieten einige Hochdruckreiniger noch die Möglichkeit Reinigungsmittel hinzuzufügen. Hier hat Kärcher mit der Plugn’n Clean Technologie eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit konzipiert, die es einem ermöglicht ohne kompliziertes umfüllen oder befestigen einer Flasche an der Hochdruckpistole, das Reinigungsmittel hinzuzufügen. Man muss lediglich das Reinigungsmittel in den Plugn’n Clean Anschluss einstecken und wenn man es nicht mehr benötigt kann man es einfach wieder entfernen und umgedreht an der selben Stelle verstauen.
[Kärcher K4 test - Plugn Clean 1]
[Kärcher K4 test - Plugn Clean 2]

 

Insgesamt kann man sagen dass die Bedienung und Handhabung des Kärcher K4 einfach und intuitiv ist und selbst wenn man sich mal unsicher ist wird es in der Anleitung nochmals genau erklärt.


Reinigungsleistung

Mit einer Fördermenge von 420 l/h und einem Druck von 130 bar hat der Kärcher K4 gute Werte, welche er auch bei unserem Reinigungstest unter Beweis stellte. Er konnte so wohl einfachen als auch hartnäckigen Dreck entfernen.

Die Betonplatte welche mit Fassadenfarbe bestrichen war konnte er zwar ohne Probleme reinigen. Man musste aber sehr nah mit der Düse ran gehen, weshalb es etwas dauerte die Platte zu reinigen. Insgesamt haben wir für die [] cm x [] cm große Platte ca. 9 Minuten gebraucht. Sprich für eine größere Fassade wäre der Kärcher K4 wahrscheinlich zu schwach. Einfachere Verschmutzungen konnte er jedoch ohne Probleme schnell und gründlich reinigen. Sprich wer größere Flächen mit hartnäckigem Dreck reinigen möchte sollte zu einem stärkeren Hochdruckreiniger greifen, der dies schneller erledigen kann.

[Kärcher K4 Test - Reinigungstest 1 - vorher]
[Kärcher K4 Test - Reinigungstest 1 nacher]

Fazit

Alles in allem kann man sagen, dass der Kärcher K4 ein guter Hochdruckreiniger ist. Er kann sowohl durch seine einfache Handhabung, durch seine Reinigungsleistung und durch seinen Preis überzeugen.

Einzig alleine die verarbeiteten Materialien in der Pumpe ziehen, dass Ergebnis runter, da Kunststoff einfach kein Material für Langlebigkeit ist und schnell kaputt gehen kann. Bei ca. 220 Euro hätten wir uns da ein bisschen mehr Qualität erhofft.

Vor allem durch die einfache und intuitive Handhabung und Bedienung kann der Kärcher K4 punkten. Kleinigkeiten wie die LED Druckanzeige, das Plugn’n Clean Technologie und das Quick Connect System erleichtern einem die Arbeit sehr.

Abgerundet wird das Ganze dann durch eine gute Reinigungsleistung, welche mehr als überzeugen konnte. Sowohl bei einfachen als auch kleinerem hartnäckigem Dreck.

Wir können den Kärcher K4 empfehlen, wenn man seinen Hochdruckreiniger nicht jede Woche benutzen wird, aber dennoch genügend Reinigungsleistung haben möchte um seine Einfahrt, sein Auto oder seine Gartenmöbel zu reinigen. Falls man größere Flächen mit hartnäckigem Dreck reinigen möchte oder seinen Hochdruckreiniger häufig benutzen wird, sollte man jedoch einen besseren Hochdruckreiniger kaufen.


Du hast noch nicht den richtigen Hochdruckreiniger gefunden? Dann schau dir doch noch unsere anderen Hochdruckreiniger Tests an, oder benutze unseren Produktfilter und Produktvergleich.


224,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 16. Juli 2018 16:31

Kommentare

Kommentare

Sandra Müller 6. November 2017 um 10:29

Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Ich hatte den Kärcher zuletzt bei einer Kanalreinigung mit einer Fräse als Aufsatz bei mir im Garten im Einsatz. Der Ging ab wie Schmitz Katze.

Micha 17. Dezember 2017 um 16:16

Freut mich 🙂


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